Händel: ALCINA   

Luzerner Theater  11.01.2014

FILM   www.art-tv.ch

>> Untergang im Unterrock<<        Opernwelt 03/2014

(...) Wenn Jutta Maria Böhnert während der letzten, wunderbar differenziert gestalteten Alcina-Arie "Mi restano le lagrime" als Zeichen des Machtverlusts Kleid, Schmuck und Perücke ablegt, so ist das einer der intensivsten Momente des Abends. (...)

 

>>Am Schluss ist der Zauber echt<<   Luzerner Zeitung

 

Händels <Alcina> zaubert mit realen Gefühlen und vorzüglichen Sängern. (...) Grossartig ist die Alcina der Sopranistin Jutta Maria Böhnert: In allen Schattierungen entfaltet sie den Reichtum, den ihre Arie emotional-verträumt und dramatisch aufbegehrend bieten - mit einer Stimme, die vibrierende Intensität mit Koloratur-Wendigkeit und hypnotisch entfalteten Spitzentönen verbindet. (...)

>>Alcina<<   Beitrag Radio SRF1

 

(...) Dieses Werk ist tatsächlich bestückt mit fulminanten, melodiösen Arien - eine schöner als die andere. (...) Und die Sängerinnen und Sänger des Luzerner Ensembles laufen zur Höchstform auf. Allen voran Jutta Maria Böhnert als Alcina. Als Alcina merkt, dass ihr Zauber schwindet und ihre grosse Liebe Ruggiero zurück zu seiner Verlobten geht, wird die Herzensbrecherin so verzweifelt, dass es einem als Zuhörerin selber fast das Herz zerreisst. (...)

Fotos: Tanja Dorendorf / T+T Fotografie

>> Spieglein, Spieglein an der Wand<<     NZZ

 

(...) In der Titelpartie der verführerischen Alcina breitet Jutta Maria Böhnert einen weiten Fächer an Affekten aus, (...)

Puccini: La Bohème

Luzerner Theater  27.02.2015

Film http://www.luzernertheater.ch/la-boheme

 

>> Eine Stimme sprengt jedes Klischee <<    ZENTRALSCHWEIZ 

 

Grosse Oper im kleinen Luzerner Theater: Giacomo Puccinis "La Bohème" wartet mit einem starken Trumpf auf und wurde vom Publikum gefeiert.

(...) Sie alle aber überstrahlt die Mimi von Jutta Maria Böhnert. Zum einen bietet sie schlicht grosse Oper - mit einer Stimme, die mit ihren Vibrationen den Raum auch in den dramatisch hochgefahrenen Ausbrüchen weitet, aber nicht sprengt. Zum andern verbindet sie diese Gefühlsdramatik mit einer Nüchternheit in der Darstellung, die den Realismus beklemmend zuspitzt. (...) Wetten, dass wir dereinst, wenn man uns nach der letzten Luzerner "Bohème" fragt, sagen werden: Da war doch die Mimi, die uns, ohne selber zu weinen, zu Tränen rührte!

 

>> Leuchtschrift und Kerzenschein <<     NZZ

Mit seinem ausgezeichneten Ensemble wagt es das Luzerner Theater, wenig zu wagen.

(...) Aber über den Erfolg einer "Bohème"-Produktion entscheidet ja am Ende - wie stets bei Puccini - massgeblich die zentrale Sopranistin. Und ja: Jutta Maria Böhnert gibt ihrer Mimi alles, was diese Figur braucht: psychologische Plausibilität und (besonders bei der Szene im "Café Momus") schauspielerische Tiefe, sängerische Charakterdarstellung statt rührseligem Realismus, dazu eine nuancierte Klangpalette, die auch leise Zwischentöne und silberglattes Legato umfasst.

 

>> Kunstschnee und Kunsthandwerk<<       KULTURTEIL.ch

 

(...) Dabei ragen einzelne seiner Mitglieder aus der insgesamt stabilen und schönen Ensembleleistung heraus, wie etwa die Sopranistin Jutta Maria Böhnert, welche auch in dieser "Bohème" nach ihrem phänomenalen Auftritt als Alcina wiederum einen Opernabend ganz wesentlich mitprägt (...) Eine rührende und berührende Mimi singt und spielt Frau Böhnert...

 

 

>> Triumph eines Ensembles <<           BAZ

 

(...) Die weibliche Hauptfigur Mimi wird von Jutta Maria Böhnert mit warmem, sattem, stabil sitzendem Sopran und einer perfekten Atemkontrolle verkörpert, die lange vokale Bögen ermöglicht. Dazu ein glaubwürdiges, nicht übertrieben die Hinfälligkeit dieser zugleich anziehenden wie bemitleidenswerten Figur betonendes Spiel - die würdevolle Sterbeszene im vierten Bild ist auch so bewegend!...

 

 

>> Theater pur <<    ONLINE MERKER

 

Es war das junge theaterfreudige Solistenensemble, was mit intensiver Spielleidenschaft, Verinnerlichung der Rollen und – das war die große Überraschung – mit tollen Stimmen aufwarten konnte. Allen voran Jutta Maria Böhnert, die eine hingebungsvolle, berührende Mimi sang, deren Sopranstimme glockenhell und ohne irgendeinem Wackler die Höhen mit Wärme und Wohlklang erfüllte, mit schlanken Tiefen und beglückender italienischer Ariosität eine Darstellung bot, die seinesgleichen sucht. Diese Sängerin sollte man im Auge behalten. 

>> Ertrinken in einem Meer von Frauenstimmen <<   KULTURTEIL.ch

 

(...) Für die Titelrolle wurde die Sopranistin Jutta Maria Böhnert nach Luzern verpflichtet, nachdem sie bereits 2005 hier in “Rigoletto” gefeiert wurde. Sie verfügt über eine dunkle, tief unten von Trauer und Verletzung erzählende Stimme. Dabei kann sie vom zartesten Pianissimo ins wilde, wütende Schmettern mühe- und übergangslos wechseln und weiss lange Bögen zu bauen, wie es nur grossen Sängerinnen gegeben ist. Ihr “O, mio cor”, das aus der Unhörbarkeit erwächst, ist etwas vom Erschütterndsten, was an diesem Haus je zu hören war. Ja, Händel hat gewiss seinen Anteil daran. Frau Böhnert singt nicht nur, sie spielt auch hervorragend diese zerrissene Frau. Der Abend geriet schlussendlich zu ihrem Triumph. (...)

 

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Berlioz: Béatrice et Bénédict

Luzerner Theater 23.01.2016

 

>>Im Labyrinth der Jugendversprechen<<   NLZ

 

(...) Jutta Maria Böhnert verbindet einmal mehr mit ihrem Sopran seismografische Sensibilität mit entspannt und weit strömender

Ausdruckskraft.

 

Radio SRF 1

 

(...) Und in den ganz feinen Passagen können vor allem die Sängerinnen so richtig glänzen: Jutta Maria Böhnert, Eunkyong Lim und Carla Maffioletti. 

 

Opernwelt

 

(...) Als Béatrice ließ Jutta Maria Böhnert der meist mit einem hohen Mezzo besetzten Partie einen genuinen Sopranklang angedeihen, der sich im emphatischen Schlussteil ihrer Arie " Dieu! Que viens-je d' entendre?" mühelos in die Höhe schwang, dazu bei bruchloser Verschmelzung der Register auch die ebenfalls geforderte erdige Tiefe besaß."

Bizet: CARMEN

Luzerner Theater  23.01.2014

 

>> Frauenbewegung im Doppelpack <<   www.deutschlandfunk.de

 

 

Starke Frauen, die außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft ihren Wünschen und Sehnsüchten folgen - das verbindet die beiden Opern, die jetzt am Luzerner Theater Premiere hatten: Bizets "Carmen" ist ein Repertoire-Klassiker mit Publikumsgarantie.(...) Eine starke Frau gibt es auch hier, es ist jedoch nicht die bewusst blass gezeichnete Titelfigur, sondern ihre Widersacherin Micaela: Jutta Maria Böhnert sprengt mit ihrem hinreißenden Gesang die biederen Fesseln ihres Mauerblümchen-Kostüms.(...) 

 

>> Der Selbstmord der sanften Blondine <<     FAZ

 

(...) Kratzer liebt es, die Armseligkeit und vermeintliche Spießigkeit der Figuren auszustellen, doch eine Frau, eine wirklich starke Frau, sticht heraus, und es handelt sich keineswegs um Carmen. Vielmehr um ihre Widersacherin Micaëla. Jutta Maria Böhnert sprengt mit hinreißendem Gesang die biederen Fesseln ihres Mauerblümchen-Kostüms. Mühelos erklimmt sie sämtliche Tongipfel. (...)

 

>> Carmen - ein Kammerspiel <<       oper aktuell

 

(...) So sind die Sympathien schnell verteilt, sie liegen ganz auf der Seite der Frau(-en). Denn auch die Micaëla von Jutta Maria Böhnert ist nicht bloss das naive Landei, sondern zeigt wortwörtlich Krallen, auch stimmlich glänzt sie mit Biss, die Stimme ist für das kleine Luzerner Haus an manchen Stellen schon fast zu gross,(...)

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